21. Januar 2014
Ein Multimediakonzept hat ja inzwischen fast jedes Museum.
Ein neuer Vorschlag könnte die Londoner Tate Britain an die Spitze katapultieren. Bei dem Wettbewerb Tate IK Prize konkurrieren Vorschläge für eine digitale Ergänzung zur Dauerausstellung "Britische Kunst seit dem 16. Jahrhundert". Einer davon sieht etwa vor, dass Nutzer vom Heimcomputer aus Roboter durch die Galerie steuern dürfen und die Kunstwerke beleuchten, die sie interessieren - allerdings nur nachts, wenn sie nicht mit Besuchern auf Kollisionskurs sind. Die Idee: Ein bisschen Abenteuer erleben, wenn man in einen Bereich eindringt, in den man eigentlich nicht reindarf.
Eine Jury hat insgesamt vier Vorschläge in die Finalrunde gewählt - jetzt darf jeder online für einen davon stimmen. Zur Auswahl stehen noch verschiedene Computerspiele zur Ausstellung und eine Sammelplattform für Zusatzinfos zu den Werken. Am 6. Februar ist klar, welches der Projekte umgesetzt wird.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)