22. Januar 2014

Feinstaubbelastung erhöht Risiko für Herzinfarkt

Feinstaub in der Luft kann auch schon unterhalb der bestehenden Grenzwerte zu Gesundheitsschäden führen.

Das ist das Ergebnis einer Studie, über die ein internationales Forscherteam im Fachblatt "The British Medical Journal" berichtet. Demnach erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt um etwa zwölf Prozent, wenn die Feinstaubkonzentration in der Luft um fünf bis zehn Mikrogramm pro Kubikmeter ansteigt. Das gelte auch schon unterhalb der EU-weiten Grenzwerte von 25 Mikrogramm pro Kubikmeter. Den Wissenschaftlern zufolge sprechen die Ergebnisse dafür, die erlaubten EU-Grenzwerte weiter abzusenken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)