23. Januar 2014

Studie: Ehegattensplitting ist schlecht für berufstätige Mütter

Die Bundesregierung versucht herauszufinden, wie Familien besser gefördert werden können.

Studien dazu gibt es schon viele, jetzt liegt eine neue vor. Der Inhalt ist allerdings nicht wirklich neu. Die aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass das Ehegattensplitting nicht gut für berufstätige Frauen ist. Beim Ehegattensplitting spart man Steuern, wenn ein Ehepartner mehr verdient als der andere.

Die Wissenschaftler meinen: Das entlastet Familien zwar kurzfristig, langfristig trägt es aber dazu bei, dass Frauen beruflich große Nachteile haben - weil sie zum Beispiel ihre Arbeitszeit zurückfahren. Und das schadet langfristig der ganzen Familie.

In der Studie kommt nicht nur das Ehegattensplitting schlecht weg, sondern auch, dass sich Ehepartner kostenlos krankenversichern können, wenn sie nicht arbeiten.

Die Studie wurde vom Bundesfinanzministerium und vom Familienministerium in Auftrag gegeben, die Zeitung "Die Welt" hat sie vorab veröffentlicht.

Als sehr gut bewerteten die Wissenschaftler das Elterngeld, das Kindergeld und dass Kinderbetreuung gefördert wird.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)