23. Januar 2014

Fische: Zwei Pigmentzellen für leuchtende Farben von Guppys verantwortlich

Guppys schwimmen in vielen Aquarien - vor allem, weil sie so hübsche Farben haben.

Forscher des Tübinger Max-Planck-Instituts haben jetzt herausgefunden, wie die bunten Muster der Fische zustande kommen. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachmagazin "PLOS ONE" veröffentlicht. Die Wissenschaftler haben mit einem Elektronenmikroskop drei verschiedene Pigmentzelltypen bei den Guppys identifiziert. Damit ein Farbfleck auf dem Fisch entsteht, müssen jeweils mindestens zwei Pigmentzelltypen zusammen arbeiten.

Über die Muster der Guppys wurde lange gerätselt. Nur die Männchen sind auffällig gefärbt - das Schuppenkleid der Weibchen ist eher schlicht. Frühere Studien haben gezeigt, dass Weibchen sich am liebsten mit Männchen paaren, die große, orangefarbene Flecken auf dem Körper und den Flossen haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)