23. Januar 2014

"Seasteading Institute" will neue Staatsformen auf schwimmenden Inseln testen

Demokratie ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet von einem Versuch, neue und vielleicht bessere Staatsformen zu entwickeln. Erstmal allerdings nur im Kleinen - und auf dem Meer. Mehrere Silicon-Valley-Milliardäre unterstützen das Projekt "Seasteading". Das "Seasteading Institute" wurde vor sechs Jahren gegründet. Das Ziel: Auf Plattformen auf dem Meer sollen kleine Gruppen von Menschen zusammenleben - in einem politischen System, das sie selbst festlegen.

Die "Süddeutsche" schreibt, dass Ingenieure schon den optimalen Platz für die Inseln gefunden haben: Die Pazifikküste von Honduras. Laut "SZ" wird schon mit Honduras darüber verhandelt. Für die Inseln gibt es auch schon Interessenten, die erste soll Platz für 200 Menschen bieten. Die Planer sind gespannt, wie sich die Gruppe dort entwickeln wird. "Demokratie 2.0, Sozialismus 2.0, Kommune 2.0" - alles sei möglich - und in einer kleinen Gruppe besser zu verwirklichen als in einem Staat mit Millionen Menschen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)