23. Januar 2014

Kommentar zum BSI-Selbsttest

Millionen Deutsche haben in den vergangenen Tagen prüfen lassen, ob Online-Konten von ihnen geknackt worden sind.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik - kurz BSI - hatte am Dienstag über rund 16 Millionen geklaute Zugangsdaten informiert und eine Seite zum Selbsttest ins Netz gestellt. "Heise Online" kommentiert das Vorgehen des Bundesamts - es gebe noch viel Optimierungspotential. Zum Beispiel brach die Prüfseite unter der Last der vielen Anfragen zeitweise zusammen. Außerdem sei die Methode der Entwarnung durch das BSI problematisch. E-Mails mit einer Entwarnung gab es nämlich gar nicht, lediglich Mails mit Warnungen wurden verschickt. Wer seine eigenen Daten auf der BSI-Seite überprüfen lassen wollte, musste also anschließend Warten und darauf hoffen, keine Mail zu bekommen. Dabei kann es laut "Heise" viele Gründe dafür geben, warum eine Mail nicht ankommt. Sinnvoller sei es, auch Entwarnungen per Mail zu verschicken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)