23. Januar 2014
Viele Dinge dürfen nicht frei verkauft werden - Waffen und Drogen zum Beispiel.
Eine französische Organisation fordert jetzt, den Verkauf von Metalldetektoren zu verbieten. Der Präsident des Verbands, Jean-David Desforges, sagte, in Frankreich seien rund 10.000 Hobby-Schatzsucher mit solchen Detektoren unterwegs. Dadurch gingen dem Kulturerbe des Landes jedes Jahr mehr als 500.000 archäologische Gegenstände verloren. Besonders beliebt seien Stücke aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Laut Desforges hat das Problem in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Allein beim Internet-Auktionshaus Ebay würden jeden Tag mehr als tausend verdächtige Gegenstände entdeckt. Dabei seien in der Erde vergrabene archäologische Gegenstände gesetzlich geschützt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)