24. Januar 2014
Je größer, desto besser.
Das galt offenbar für die frühesten Mehrzeller in den Ur-Ozeanen der Erde. Je größer sie wurden, desto besser konnten sie mit den viel kleineren, aber eigentlich leistungsfähigeren Bakterien konkurrieren. Und das war Forschern zufolge auch der Grund dafür, dass die Mehrzeller immer größer wurden und sich später zu Tieren und Pflanzen weiterentwickelten.
Manche Mehrzeller wurden vor 580 Millionen Jahren sogar bis zu einen Meter groß - einer dieser Organismen war ungefähr so wie ein Blatt geformt. Durch seine Größe konnte er bestimmte nährstoffreiche Meeresströmungen besser erreichen. Sein Platz im Stammbaum des Lebens ist allerdings noch unklar. Er könnte zu einer ausgestorbenen Seitenlinie gehören, oder ein Vorfahre noch bestender Tiere sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)