24. Januar 2014
Es gibt wieder Neues aus dem 3D-Drucker:
Der Konzern Siemens druckt jetzt kleinere Metallteile aus. Das sind Teile wie Brennerköpfe oder Zerstäuberdüsen, die in Gasturbinen montiert werden. Diese Turbinen erzeugen dann Strom und Wärme in Kraftwerken.
Bisher wurden solche Metallteile im Maschinenbau gegossen. Aber das Gießen ist aufwendig, weil schon die Herstellung der Gussformen Wochen dauert. Der 3D-Laserdrucker schafft es in dem Fall der Turbinen-Teile in nur 48 Stunden.
Der Leiter der Forschungsgruppe bei Siemens sagt aber, dass Teile wie ganze Turbinengehäuse wohl nie ausgedruckt werden können - sie seien einfach zu groß.
3D-Drucker finden immer häufiger Verwendung: In Copyshops kann jeder Plastik-Miniaturen ausdrucken lassen, Zahntechniker stellen damit Gebisse her und Kunden eines italienischen Nudelkonzerns sollen sich bald ihre Wunschpasta ausdrucken können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)