24. Januar 2014
In der Elfenbeinküste haben Tierschützer angefangen, ein Dutzend Elefanten umzusiedeln.
Die Aktion ist nötig, weil die Waldelefanten in der Nähe der Stadt Daloa die Ernte zerstört und Menschen angriffen haben. Dabei wurden zwei Menschen getötet.
Die zwölf Tiere wurden von Tierschützern betäubt und in Käfige verfrachtet. Jetzt werden sie in einen Nationalpark gebracht. Die Aktion dauert ungefähr eine Woche und kostet knapp 170.000 Euro.
Laut dem Internationalen Tierschutzfonds sind die Waldelefanten in den vergangenen Jahren aus ihrem natürlichem Lebensraum vertrieben worden - und deshalb kamen sie in die Nähe der Stadt.
Elefanten werden in der Elfenbeinküste verehrt und sind nationale Maskottchen. Experten schätzen, dass es nur noch wenige Hundert in dem Land gibt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)