24. Januar 2014
Wer hat schon Lust auf Durchfall, weil man Leitungswasser trinkt? Viele greifen da lieber zur Flasche.
In Mexiko hat Leitungswasser einen besonders schlechten Ruf, weil es oft zu Magen-Darm-Problemen führt. Schuld sind Mikroben in dem unbehandelten Wasser.
1985 wurden bei einem Erdbeben in Mexiko-Stadt Leitungen und Abwasserkanäle zerstört. Daraufhin stieg die Zahl der Krankheiten durch verunreinigtes Wasser. Jetzt verpflichtet ein neues Gesetz alle Restaurants der Hauptstadt, Wasserfilter einzubauen. Sonst drohen Geldstrafen.
Gästen soll kostenloses Trinkwasser angeboten werden, ohne, dass ein Gesundheitsrisiko besteht.
In Mexiko wird so viel Wasser aus Flaschen getrunken wie sonst nirgends. (260 Liter pro Kopf pro Jahr.)
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)