24. Januar 2014
Das ist wohl nach hinten losgegangen.
Die Deutsche Bank hat gestern Abend einen Facebook-Live-Chat zum Thema Geldanlage gemacht. Die Verbraucher-Organisation Foodwatch hat den Chat gestürmt und gefordert, dass es keine Spekulationen auf Lebensmittel mehr geben darf. Diese Posts wurden von den Chat-Moderatoren der Deutschen Bank gelöscht. Und das sorgt jetzt laut dem Branchendienst "Meedia" für ein mittelgroßes PR-Desaster.
Für alle Unternehmen, die soziale Netzwerke nutzen möchten, hat "Meedia" ein paar Tipps: Erstens: Kommunikation lässt sich dort nicht kontrollieren. Wenn man ein Thema aus der Diskussion unbedingt raushalten will, passiert oft genau das Gegenteil. Zweitens: Man muss transparent sein. Und drittens: In sozialen Netzwerken spielt es keine Rolle, wie groß und wichtig Unternehmen sind. Da kann ein Riese wie die Deutsche Bank auch schon mal von einem Zwerg wie Foodwatch an die Wand gespielt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)