24. Januar 2014
Der "alte Krieg zwischen Pockenviren und Menschen" ist vielleicht doch noch nicht zu Ende.
Das schreibt die Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft". Eigentlich sind die Pocken bei Menschen seit Ende der 70er Jahre ausgerottet. Deswegen wird auch nicht mehr gegen die Krankheit geimpft. Das könnte aber ein Problem sein, denn die Impfung schützt auch gegen andere Pocken-Arten, die noch bei Affen und Kühen vorkommen.
Wissenschaftler befürchten, dass diese Viren in Zukunft leichter auf den Menschen überspringen könnten. In manchen Fällen passiert das schon jetzt. Deswegen beobachten die Forscher neue Pocken-Ausbrüche besonders aufmerksam, zum Beispiel im Kongo, wo eine besonders gefährliche Affenpocken-Variante auftritt. Und das ist auch gut, findet die "Spektrum"-Autorin. Denn so sei die Menschheit dieses Mal besser gegen einen Ausbruch der Seuche gerüstet als früher.
http://www.spektrum.de/alias/pdf/sdw-2014-2-ges-pdf/1220372
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)