27. Januar 2014
Bei Apple muss die NSA draußen bleiben.
Das sagt zumindest der Konzern-Chef, Tim Cook. Im Interview mit dem Fernsehsender ABC bekräftigte er, es gebe keine Hintertür. Die US-Regierung habe keinen Zugang zu den Apple-Servern. So etwas sei mit der Konzern-Führung nicht zu machen. Cook kündigte an, er werde im Kongress auf mehr Transparenz bei den Überwachungsmaßnahmen dringen.
In den USA befürchten Technologie- und Internetunternehmen, dass Kunden wegen der Spionage-Enthüllungen das Vertrauen verlieren. Apple hatte mehrfach darauf hingewiesen, dass der Konzern seinen Gewinn vor allem mit dem Verkauf von Geräten statt mit Datendiensten mache - anders als zum Beispiel Google oder Facebook.
Nach Angaben des Ex-US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden nimmt allerdings auch Apple am NSA-Überwachungsprogramm Prism teil. Es ermöglicht dem US-Geheimdienst per Gerichtsbeschluss auf Nutzer-Daten zuzugreifen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)