27. Januar 2014
Monopole bei Impfstoffherstellern haben Risiken und Nebenwirkungen.
Zu dieser Einschätzung kommt der Dachverband für Kinder- und Jugendmedizin. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, warnt die Organisation vor Lieferengpässen bei Impfstoffen für Kinder. Derzeit seien Kombinationspräparate gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken knapp. Dem Bericht zufolge stellt lediglich ein einziges Unternehmen den entsprechenden Impfstoff her. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts musste der Betrieb eine Lieferung zurücknehmen, weil sie nicht den Auflagen entsprach. Frühestens ab April sei neuer Impfstoff verfügbar.
Der Dachverband für Kinder- und Jugendmedizin fordert seit Wochen eine gesetzliche Regelung, damit Monopole bei der Impfstoffherstellung verhindert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)