27. Januar 2014
Journalist zu sein, ist in manchen Ländern gefährlich. Dazu gehört auch der Iran. Kritische Stimmen will die Regierung verhindern.
Hunderte Journalisten dort haben sich jetzt zusammengetan und einen offenen Brief an Präsident Hassan Rohani verfasst. Er wurde heute in einer Zeitung gedruckt.
Die Journalisten fordern, dass ihre Vereinigung wieder zugelassen wird. Sie war vom ehemaligen Präsidenten Mahmut Ahmadinedschad verboten worden, weil sie der Reformbewegung im Iran nahestand. Viele Mitglieder wurden festgenommen.
In dem offenen Brief schreiben die Journalisten, dass der neue Präsident Rohani letztes Jahr versprochen hat, dass sie ihre Interessenvertretung weiterführen können. Bisher sei aber noch nichts passiert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)