28. Januar 2014
Unser "Rückspiegel" führt uns zurück in der Geschichte der Entdeckung der Antarktis.
Heute vor 194 Jahren, am 28. Januar 1820, notierte der Expeditionsleiter Fabian von Bellinghausen in seinem Logbuch, dass seine Crew ein vereistes und bergiges Festland gesehen hatte. Das Eis verhinderte allerdings, dass das russische Expeditionsschiff näher an die Küste heranfahren konnte, um sich das genauer anzusehen. Diese Entdeckung gilt laut einigen Quellen als erste Sichtung des antarktischen Kontinents. Es gibt aber auch einen anderen Kandidaten für diese Ehre: den britischen Seefahrer Edward Bransfield. Er war aber wahrscheinlich ein paar Tage später dort.
Viele Gelehrte nahmen schon seit der Antike an, dass es einen antarktischen Kontinent gibt - als Ausgleich für die großen Landmassen auf der Nordhalbkugel. Seit dem 15. Jahrhundert machten sich dann europäische Expeditionen auf den Weg, den Südkontinent "Terra australis" zu finden. So glaubte Ferdinand Magellan 1519, das geschafft zu haben. Später stellte sich aber heraus, dass er Feuerland entdeckt hatte.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)