28. Januar 2014

Späh-Affäre: Auch "Angry Birds" und "Google Maps" werden angezapft

Auch die "Angry Birds" sind nicht mehr sicher.

Denn die Geheimdienste Großbritanniens und der USA überwachen offenbar auch Smartphone-Apps. Das geht aus Daten des Enthüllers Edward Snowden hervor, über die mehrere Medien berichten. Die "New York Times" schreibt, dass davon unter anderem der Kartendienst "Google Maps" und das Spiel "Angry Birds" betroffen sind. Die Geheimdienste zapfen die beliebten Apps an, um an Informationen über Alter, Geschlecht und Standort der Nutzer zu kommen. Aus anderen Apps könnten auch Hinweise zur politischen oder sexuellen Orientierung der Nutzer abgeschöpft werden. Schon länger ist bekannt, dass vor allem kostenlose Apps viele Daten erheben - meistens sogar mit Einverständnis der Nutzer.

Der US-Geheimdienst hat auf die neuen Enthüllungen mit einem kurzen Statement reagiert: Man konzentriere sich nur auf, so wörtlich, "gerechtfertigte ausländische Ziele".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)