28. Januar 2014

Chinesische Frauen leiden unter den Folgen von Abtreibungen und Verhütung

Mittlerweile gibt es zwar einige Ausnahmen, offiziell gilt in China aber noch immer die umstrittene Ein-Kind-Politik.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, was das für die Frauen in China bedeutet. Zitiert wird eine Organisation, die meint, dass jede chinesische Frau mittleren Alters im Schnitt schon zwei- bis dreimal abgetrieben hat. Und das hat gesundheitliche Folgen. Viele Frauen sind wegen der Eingriffe mittlerweile unfruchtbar, früher wurden Frauen während der Abtreibungen außerdem oft zwangssterilisiert.

Nicht nur Abtreibung ist ein Problem, sondern auch die Verhütung. Männer wollen oft keine Kondome benutzen und bei der Pille sind viele gefälschte Produkte auf dem Markt. Üblich sind deshalb Spiralen - aber die sind qualitativ oft so schlecht, dass sie in die Gebärmutter einwachsen.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt, dass es kaum Frauen gibt, die wegen all dem vor Gericht ziehen - und wenn sie es doch tun, haben sie keinen Erfolg.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)