28. Januar 2014
Kühe geben mehr Milch, wenn sie weiblichen Nachwuchs bekommen haben.
Forscher der Kansas State Universität in den USA haben zum ersten Mal Beweise dafür gefunden, dass das Geschlecht des Fötus' Einfluss auf die Milchproduktion hat. Die Wissenschaftler werteten Daten von eineinhalb Millionen Kühen aus. Waren die Kälber weiblich, gaben sie innerhalb von zehn Monaten etwa 138 Liter mehr Milch. Dabei war es auch egal, ob die Kälber den Müttern gleich nach der Geburt abgenommen wurden.
Die Forscher vermuten daher, dass Hormone des Fötus in den Blutkreislauf der Mutter kommen und so das Wachstum der Milchdrüsen beeinflussen. Die Wissenschaftler meinen, dass es möglich ist, dass das beim Menschen ähnlich läuft. Das sei aber noch nicht systematisch untersucht worden.
Die Studie soll im Fachblatt "PLOS ONE" erscheinen, hier ist sie schon vorab zu lesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)