28. Januar 2014

Pakistanische Provinzpolitiker stoppen Verkauf von Malala-Biografie

"I am Malala".

So heißt die Autobiografie der 16-Jährigen Malala, die sich dafür eingesetzt hat, dass in Pakistan auch Mädchen zur Schule gehen und die deswegen von Taliban-Kämpfern angeschossen wurde.

Einige pakistanische Politiker wollen offenbar verhindern, dass ihre Geschichte die Runde macht. Sie haben Buchhändler unter Druck gesetzt, den Beststeller nicht mehr zu verkaufen. In Peschawar, in der Nähe der afghanischen Grenze, hat die Provinzregierung verhindert, dass das Buch in der Universität vorgestellt wird.

Malala lebt mit ihrer Familie mittlerweile in England und ist im Westen eine Ikone für den Widerstand gegen die Taliban. In ihrer Heimat wird sie auch kritisch gesehen. Manche Pakistaner halten sie für eine westliche Agentin, die Pakistan in Verruf bringen will.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)