29. Januar 2014

"Mexikanisches Wassermonster" vom Aussterben bedroht

Es ist gräulich-braun, hat ein breites Maul und kleine Augen.

Die Rede ist vom "mexikanischen Wassermonster". Der wissenschaftlich korrekte Name ist Axolotl. Dieser seltene Schwanzlurch ist offenbar vom Aussterben bedroht. Wissenschaftler der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko konnten in dem Gebiet Xochimilco vier Monate lang kein einziges Exemplar finden. Die Region in Mexiko-Stadt gilt als bisher einziger bekannter Lebensraum der Tiere.

1998 hatten Wissenschaftler noch 6.000 Axolotls pro Quadratkilometer dort gesichtet. Zehn Jahre später waren es gerade mal noch 100. Als Gründe für den Rückgang der im Volksmund Wassermonster genannten Lurche geben die Forscher die zunehmende Umweltverschmutzung und das Eindringen des Menschen in den Lebensraum der Tiere an.

Ihnen zufolge ist es aber noch zu früh von einer endgültigen Ausrottung zu sprechen. Im Februar wollen sie sich erneut für drei Monate auf die Suche nach dem Wassermonster machen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)