29. Januar 2014

Baden-Württemberg: Pflichtlektüre für Zehntklässler bekommt nach Streit Alternative

So ein Buch schockiert heute keinen Schüler mehr.

Das sagt Baden-Württembergs Kultusminister Andreas Stoch zur Debatte, welches Buch als Pflichtlektüre für die Schule taugt. In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" versicherte er, dass das Ministerium von seiner Literaturwahl weiterhin überzeugt ist.

In der Novelle "Zweier Ohne" von Dirk Kurbjuweit beschreibt der Erzähler seine ersten sexuellen Erfahrungen. Baden-Württemberg hatte das Buch zur Prüfungslektüre für die zehnten Klassen an Realschulen erklärt. Darüber hatten sich christliche Privatschulen beschwert. Stoch sagte, 16-Jährige könnten sehr wohl mit dieser Art Lektüre umgehen. Trotzdem hat das Ministerium ein Alternativ-Buch als Prüfungsstoff vorgeschlagen: Max Frischs "Andorra".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)