29. Januar 2014
Jeder sollte eine persönliche Datenbörse besitzen - da steht drin, welche Informationen über einen selbst gesammelt werden.
So lautet der Vorschlag des Soziologen Dirk Helbing in der "taz". Daten sammelnde Unternehmen müssten verpflichtet sein, den Bürgern mitzuteilen, welche Daten sie über sie haben. Anschließend soll jeder entscheiden dürfen, was damit gemacht werden darf. Helbing ist der Meinung: Wenn es um "Big Data" geht, ist der Geist schon aus der Flasche. Privatsphäre sei im Netz nicht mehr gewährleistet. Er plädiert dafür, die verfügbaren Informationen für die Allgemeinheit zu nutzen, etwa um die großen Probleme des 21. Jahrhunderts wie Finanzkrise, Klimawandel und Epidemien zu bewältigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)