29. Januar 2014

Organtransplantationen haben in Deutschland schlechtere Perspektiven

Wer ein Spenderorgan bekommt, bekommt auch eine zweite Chance. - In Deutschland fällt die aber offenbar viel schlechter aus als in anderen europäischen Ländern.

Der "Stern" berichtet, dass viele verpflanzte Organe schon nach einem Jahr wieder versagen. Dabei beruft sich das Magazin auf eine Datensammlung der Uni-Klinik Heidelberg. Dort melden jedes Jahr fast 500 Transplantationszentren aus der ganzen Welt freiwillig ihre Ergebnisse.

Grund sei unter anderem der Mangel an geeigneten Organen. Daher würden oftmals auch solche eingepflanzt, die nicht in einem optimalen Zustand seien. Zudem erhielten wegen der Vergabekriterien nach Dringlichkeit vor allem schwer erkrankte Menschen ein Spenderorgan. Als Konsequenz falle Deutschland bei den Erfolgsaussichten international zurück.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)