30. Januar 2014
Im Mittelalter wurde das Gebiet abgeholzt - aber die Folgen der gerodeten Flächen sind noch heute zu sehen: als Trockenrasen.
Der steht im Nationalpark Unteres Odertal unter Naturschutz. Allerdings befindet sich die Hälfte der Rasenfläche in sehr schlechtem Zustand. Deswegen hat sich die Verwaltung des Nationalparks in Brandenburg etwas einfallen lassen. Auf dem Trockenrasen sollen in Zukunft Esel weiden und die Wiesen pflegen. Vorher muss das ganze Areal aber noch für die Tiere vorbereitet werden. Denn mittlerweile wachsen dort viele Büsche und Sträucher.
Wenn die verschwinden, können aber nicht nur die Esel besser grasen. Auch die kleinen Adonisröschen profitieren von der Aktion. Die Sträucher hatte die kleinen Pflänzchen mit der Zeit stark zurückgedrängt. Wie der Trockenrasen stehen auch die Adonisröschen unter Naturschutz.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)