30. Januar 2014
Die Körpertemperatur von Schmetterlingen ist von der Umgebungstemperatur abhängig.
Und weil das so ist, reagieren die Falter auch schneller auf Klimaveränderungen als Wirbeltiere. Ein Team von internationalen Forschern hat das in einem Nationalpark im Nordosten Griechenlands untersucht. Dort hat sich seit 1998 die Jahresdurchschnittstemperatur um fast ein Grad erhöht. Entsprechend haben sich dort die Schmetterlingspopulationen verändert. Bei Untersuchungen 2011/12 stellten die Forscher fest, dass es im Dadia National Park inzwischen mehr Schmetterlinge gibt, die Wärme mögen. Arten, die höhere Lagen und Kühle bevorzugen sind dagegen weniger geworden. Die Forscher meinen: Wenn man ähnliche Beobachtungen auch bei anderen Tieren macht, müsste man den Artenschutz in Nationalparks grundsätzlich überdenken.
Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachjournal "PLOS ONE" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)