30. Januar 2014
Ultraschall hat für die Krebserkennung einige Vorteile: Er ist günstig und strahlungsfrei. Allerdings liefern die Aufnahmen nicht immer ein so eindeutiges Bild wie zum Beispiel bei Computertomografen oder beim Röntgen.
Ein neues Kontrastmittel könnte das ändern. Entwickelt wurde es von Medizinern der Universität von North Carolina. Das Mittel besteht aus kleinen Bläschen, die an ein Protein andocken, das typischerweise von Krebszellen produziert wird. Durch die Verbindung wird die Auflösung der Ultraschallaufnahmen laut den Medizinern viel klarer. Bei Tests konnten sie so eindeutig einen Tumor in einem Blutgefäß erkennen. Dort wo kein Tumor war, blieb der Ultraschall unauffällig.
Die Forscher hoffen, dass ihre Methode nicht nur bei der Erkennung von Krebs hilft, sondern auch bei der Überwachung der Therapie. Wenn die anschlägt, wird der Tumor kleiner und die Proteine werden weniger - damit verändert sich auch wieder das Bild der Ultraschallaufnahme.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)