31. Januar 2014
Dass Kokain, Heroin und Co. schlecht für Menschen sind - ist klar.
Dass sie aber auch dem Regenwald schaden, haben jetzt Forscher an der Ohio State Universität herausgefunden. Zumindest was den Drogenhandel betrifft. Denn je mehr sich dieser in Mittelamerika ausbreitet, umso mehr schreitet auch die Abholzung des Regenwaldes dort voran. Die Forscher haben in Honduras Hinweise für diesen Zusammenhang gefunden. Als der Drogenhandel dort seine Spitze erreichte, wurde auch am meisten Waldfläche gerodet. Als die Regierung dann massiv gegen den Drogenhandel vorging, verlagerten sich sowohl Handel als auch Abholzungen nach Nicaragua.
Die Forscher schreiben in der Fachzeitschrift "Science", dass die Drogenhändler den Wald für ihre Schmuggelrouten abholzen - zum Beispiel um Straßen oder Landepisten für ihre Flugzeuge zu bauen. Außerdem würden die Drogenhändler Waldflächen in Plantagen umwandeln, um darüber dann das Geld aus dem Drogenhandel zu waschen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)