31. Januar 2014
Wir kennen das Szenario aus jedem James Bond-Film:
Der Bösewicht engagiert für den Mord einen Auftragskiller, um sich selber nicht die Finger schmutzig zu machen. Britische Forscher haben jetzt untersucht, wie die Realität aussieht. Dafür haben sie Auftragsmorde in Großbritannien aus den Jahren 1974 bis 2013 untersucht und festgestellt: Die engagierten Killer gehen in Wirklichkeit sehr viel weniger spektakulär vor, als in Filmen. Sie springen nicht aus fahrenden Autos oder lauern ihren Opfern in der Tiefgarage auf - vielmehr fingen sie sie auf der Straße oder in der Vorstadt ab - beim Einkaufen oder Gassi gehen mit dem Hund.
Außerdem gab es eine große Spannbreite bei den Honoraren. So soll es schon Auftragsmorde zum regelrechten "Sonderpreis" von gerade mal 240 Euro gegeben haben bis hin zu Edelaufträgen für über 120.000 Euro. Vermutlich steigen die Preise mit der Erfahrung des Möders. Die Forscher stellten vier Typen von Auftragskillern fest: Vom Novizen, der das erste Mal mordet bis hin zum Meister, der schon viel kriminelle Erfahrung hat und besonders schwer zu fassen ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)