31. Januar 2014

Stürme und Regen bedrohen Pinguine in Argentinien

Magellan-Pinguine gehören zur Gattung der Brillenpinguine und werden ungefähr 40 Zentimeter groß.

In Punta Tombo an der Atlantikküste Süd-Argentiniens brüten bis zu 200.000 Tiere. Allerdings sorgt der Klimawandel für immer rauere Bedingungen. Forscher von der Washington Universität in Seattle haben die Pinguine fast 20 Jahre lang beobachtet und festgestellt, dass ungefähr 65 Prozent der Jung-Pinguine jedes Jahr sterben. Die meisten von ihnen finden keine Nahrung und verhungern, andere werden selbst zur Beute.

Und immer mehr sterben auch, weil es kälter, nässer und stürmischer dort wird. Das Problem der Baby-Pinguine ist nämlich, dass sie in den ersten Tagen noch kein wasserdichtes Federkleid haben und deshalb besonders empfindlich auf Kälte und Nässe reagieren. In zwei Jahren starben in Punta Tombo fast die Hälfte aller Baby-Pinguine wegen der heftigen Stürme. Die Forscher schlagen deshalb ein Meeresschutzgebiet vor, wo die Pinguine zumindest mehr Nahrung finden könnten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)