31. Januar 2014
In unserer Rubrik "Glasklar" schauen wir ins Lexikon und helfen ein bisschen beim Verständnis von Forschung.
Metaanalysen sind Studien, bei denen die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zu einer bestimmten Thematik verglichen, zusammengefasst und nach bestimmten Vorgaben bewertet werden. Ziel ist es, zu untersuchen, ob ein Effekt wirklich vorliegt und wenn ja, wie groß dieser ist. Durch die Zusammenfassung mehrerer Studien ist das Ergebnis sehr viel genauer und sicherer als der Beweis durch eine Einzelstudie.
2011 zum Beispiel werteten Wissenschaftler mehr als 4.000 Studien zur Klimaerwärmung aus den Jahren zwischen 1991 und 2011 aus. Sie kamen zum Ergebnis, dass die überwältigende Mehrheit von knapp über 97 Prozent darin übereinstimmt, dass der Mensch den Klimawandel verursacht.
Die erste Metaanalyse wurde 1904 vom britischen Mathematiker Karl Pearson durchgeführt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)