31. Januar 2014
Schon die einfachste Handbewegung ist höchste Präzisionsarbeit.
Sie erfordert ein hochkomplexes Zusammenspiel von Gehirn, Nerven und Muskeln. Forscher der Universität Basel haben nun herausgefunden, wie die Feinmotorik im Arm gesteuert wird. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass nicht nur das Gehirn über das Rückenmark Befehle an die Muskeln sendet. Es gibt den Forschern zufolge auch noch eine Rückkopplung: Aus dem Rückenmark schickten Neuronen gleichzeitig wieder eine Kopie der Informationen zurück ans Gehirn. Durch diese ständige Rückkopplung sei zu jeder Zeit gewährleistet, dass die Befehle richtig übermittelt würden und die Folgebewegung bereits mit dem Gehirn koordiniert werde. Den gedoppelten Informationsfluss fanden die Wissenschaftler übrigens nur für die Steuerung der Arme, nicht aber für die der Beine.
Über ihre Erkenntnisse schreiben die Forscher im Fachmagazin "Cell".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)