4. Februar 2014
In den USA treiben immer weniger Frauen ab.
Laut einer NGO-Studie waren es im Jahr 2011, dem Jahr der aktuellsten Daten, rund eine Million. Das entspricht knapp 17 Schwangerschaftsabbrüchen pro tausend tausend US-Amerikanerinnen - vor 30 Jahren waren es noch fast doppelt so viele. Das "Guttmacher Institute" glaubt, dass der Rückgang unter anderem auf bessere Verhütung zurückgeht.
Die Studie berücksichtigt nur die Daten bis 2011, seitdem sind in einigen US-Staaten strengere Abtreibungsgesetze in Kraft getreten. Sie können die Zahlen also noch nicht beeinflusst haben.
Insgesamt ist in den USA rund die Hälfte aller Schwangerschaften nicht geplant. 40 Prozent der ungewollt Schwangeren lassen abtreiben - viele davon leben unterhalb der offiziellen Armutsgrenze.
Die NGO hat auch eine Karte ins Netz gestellt, auf der sich genauere Daten für jeden einzelnen US-Bundesstaat abrufen lassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)