5. Februar 2014

Fossilien: Heiße Aschewolken konservierten Dinosaurier und andere Tiere in Nordchina

Was vor rund 120 Millionen Jahren ein Riesen-Unglück gewesen sein muss, ist für die Forschung heute ein großes Glück.

Denn damals wurde in einem Gebiet in Nordchina fast alles Leben ausgerottet. Das Gute: Die Dinosaurier, Säugetiere und andere Lebewesen, aber auch viele Pflanzen sind als Fossilien erhalten und außerordentlich gut konserviert. Gefunden wurden sie in den Yixian- und Jiufotang-Gesteinsformationen und gehören für Forscher zu den eindrucksvollsten Fossilien des Erdmittelalters.

Chinesische und US-Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie es überhaupt dazu kam. Im Fachblatt "Nature Communications" schreiben sie, dass gewaltige, heiße Aschewolken die Lebewesen töteten. Diese sogenannten pyroklastischen Ströme können bei Vulkanausbrüchen den Hang hinunter rasen. Die Tiere wurden von den Glutwolken wahrscheinlich überrascht.

Die Forscher untersuchten für ihre Studie 14 Vogel- und Dinosaurier-Fossilien sowie die Sedimente der Fundstellen genauer. Dabei stießen sie auf feine Schichten vulkanischer Asche. Außerdem wiesen die Fossilien Zeichen von Verkohlung auf.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)