5. Februar 2014

Sex: Singapur informiert über Homo- und Bisexualität und sorgt damit für Aufregung

Singapur hat eine Gesundheitswebseite über Homo- und Bisexualität eingerichtet - und sorgt damit für große Aufregung.

Denn Singapur ist sehr konservativ. Homosexualität ist in dem Stadtstaat verboten - darauf stehen bis zu zwei Jahre Haft. Allerdings verfolgen die Behörden Schwule und Lesben nicht. Nun also hat die Gesundheitsbehörde Singapurs die besagte Webseite gestartet. Sie richtet sich an Teenager und Eltern und beantwortet Fragen wie: "Wann und wie weiß ich, ob ich schwul oder bisexuell bin?", "Können gleichgeschlechtliche Paare eine dauerhafte Parnterschaft haben?". Und die Antwort ist: "Ja". Die Behörde meint, die Regierung tritt weiterhin für Ehen zwischen Mann und Frau ein. Sie will aber über Sexualität informieren und damit auch vermeiden, dass sich Geschlechtskrankheiten ausbreiten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)