5. Februar 2014

Brustkrebs: Melatonin verlangsamte Tumorwachstum bei Mäusen

Das Hormon Melatonin scheint das Brustkrebswachstum zu verlangsamen - zumindest haben das jetzt Versuche an Mäusen gezeigt.

Brasilianische Forscher infizierten die Mäuse zuerst mit Brustkrebstumoren und versorgten sie dann fünf Abende in der Woche mit Melatonin. Die Mäuse bekamen die Hormonspritzen jeweils eine Stunde bevor die Lichter ausgeschaltet wurden, also quasi bevor sie zu Bett gingen. Zu dieser Zeit ist der Körper besonders aufnahmefähig. Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin "PLOS One" schreiben, verlangsamte sich das Tumorwachstum nach 21 Tagen merklich.

Das Hormon Melatonin wird im Zwischenhirn produziert und wird schon seit längerem mit der Krebsvorsorge in Verbindung gebracht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)