5. Februar 2014
Sie wirken wie kunstvoll geschaffene geometrische Muster.
Bei manchen Formen, die in der Natur vorkommen, fragt man sich: Ist das wirklich natürlich oder doch von Menschenhand geschaffen? Ein Beispiel dafür sind die seltenen Kinneyia-Formationen. Das sind feine parallele Wellenlinien auf weit voneinander entfernten Felsbrocken, die in einem ausgetrockneten Flussbett in Namibia und an einer Klippe in die Höhe ragen.
Wie sind diese Rillen entstanden? Die Antwort haben nun Göttinger Forscher herausgefunden: Sie bestätigen eine frühere Vermutung, dass Wasser bei der Entstehung der steinernen Wellenlinien eine entscheidende Rolle gespielt hat. Der Mineraliengehalt der Felsen verrät, dass sie aus versteinerten Biofilmen bestehen. Und damals verlief an den Kinneyia-Fundorten eine Küstenlinie. Dabei ist den Forschern zufolge Wasser über den Biofilm geströmt. Wenn sich bei so etwas die Strömung nur minimal ändert, dann bilden sich kleine Muster aus Hügeln und Tälern. Und die blieben in diesem Fall versteinert bis heute erhalten.
Zum Bericht der Forscher geht es hier:.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)