6. Februar 2014
Wer bei den Olympischen Winterspielen in Sotchi dopt, kann noch in zehn Jahren deswegen überführt werden.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat angekündigt, dass Dopingproben nicht wie bisher acht Jahre lang eingefroren werden, sondern zehn. Eigentlich gilt die neue Regel erst ab Anfang nächsten Jahres, für die Winterspiele in Sotchi gibt es aber eine Ausnahme - auch dort gilt schon die neue Zehn-Jahres-Frist.
Mit den eingefrorenen Proben kann das Blut der Sportler auch im Nachhinein auf Doping überprüft werden. Dann können auch Substanzen nachgewiesen werden, die mit den aktuellen Möglichkeiten noch nicht entdeckt werden können. WDR-Reporter hatten über ein neues Doping-Mittel berichtet, das gerade im Umlauf ist und das mit den derzeitigen Tests nicht nachweisbar ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)