6. Februar 2014
Der Regenwald ist gut für's Klima - so heißt es eigentlich. Denn die Pflanzen dort nehmen CO2 auf und wandeln ihn um in Sauerstoff.
Eine Forscherin der Pennsylvania State Universität in den USA meint aber, dass der Regenwald nicht immer CO2 aufnehmen kann. Im Fachmagazin "Nature" schreibt die Forscherin: Es kommt darauf an, wie feucht der Regenwald ist. In außergewöhnlich trockenen Zeiten nehmen die Pflanzen viel weniger Kohlendioxid auf und die Zahl der Brände steigt. Dann wird insgesamt mehr CO2 abgegeben als aufgenommen wird.
Die Wissenschaftlerin meint, dass der Regenwald das Kohlendioxid bis vor zehn Jahren insgesamt besser verarbeitet hat als heute. Heute gebe es mehr Dürren und damit sei der Regenwald als "Luftfilter" nicht mehr so effektiv.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)