6. Februar 2014
Menschen machen Vögel krank.
Forscher der Arizona State Universität haben wilde Finken (genauer: Hausgimpel) untersucht. Sie wollten wissen, ob sich Finken auf dem Land und in Städten gesundheitlich unterscheiden. Dafür verglichen sie verschiedene Vögelpopulationen miteinander, manche lebten in Regionen mit sehr wenigen Menschen, manche in großen Städten. Im Fachmagazin "PLOS ONE" schreiben die Forscher, dass die Finken in den Städten anfälliger sind für Parasiten und bestimmte Viren. Die stören unter anderem die Verdauung.
Die Wissenschaftler vermuten: wo viele Menschen leben, haben die Finken entweder schwächere Abwehrkräfte oder sie sind mehr Erregern ausgesetzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)