6. Februar 2014

Symbolische Aktion: Frankreich vernichtet drei Tonnen Elfenbein vor Eiffelturm

Es gab schon Elfenbein-Vernichtungsaktionen in China, den USA oder in Afrika - und jetzt zum ersten Mal auch in Europa.

Die französische Regierung hat drei Tonnen Elfenbein vor dem Eiffelturm zerstören lassen. Die unbehandelten Stoßzähne, Schmuck und Figuren im Wert von rund einer Million Euro wurden zerschreddert und sollen später in einem Zementwerk verbrannt werden.

Bis jetzt hat Frankreich das beschlagnahmte Elfenbein in Zoll-Lagern oder Museen aufbewahrt - genau wie andere Länder auch. Umweltschutzorganisationen fordern aber schon lange, dass das Elfenbein zerstört wird. Damit wollen sie verhindern, dass ein Teil davon heimlich wieder aus den Lagern verschwindet und auf den Schwarzmarkt kommt.

Der Handel mit Elfenbein ist seit 1989 weltweit verboten. Nach Angaben der Organisation Pro Wildlife haben Behörden weltweit letztes Jahr mehr als 40 Tonnen Elfenbein beschlagnahmt - das ist Rekord.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)