7. Februar 2014
Das Unfallopfer wird im Mercedes-Rettungswagen transportiert, das Protokoll nehmen Polizeikollegen auf, die im Blaulicht-BMW gekommen sind, und der unbeteiligte Zeuge fährt mit einem VW-Taxi davon.
Die deutschen Autobauer reissen sich um den Markt der Sonderfahrzeuge. Dabei lassen sich zwar meist nicht besonders viele Autos verkaufen, aber der Werbeeffekt ist umso größer. Denn wenn jemand froh über Hilfe oder ein Taxi ist, dann färbt die Sympathie auch auf das Fahrzeug ab, das angefahren kommt.
Bei den Taxen gibt sich VW gerade alle Mühe, dem Markführer Mercedes den Rang abzulaufen. Noch liegt Mercedes aber vorn, sagt der deutsche Taxi- und Mietwagenverband. Polizei und Rettungsdienste kaufen gerne im eigenen Bundesland ein - so haben die meisten Blaulichtfahrzeuge im Daimler-Land Baden-Württemberg einen Mercedes-Stern, während Bayerns Nothelfer eher BMW fahren. Nordrheinwestfalen geht dagegen den Weg des besten Preises - Vor zwei Jahren durfte Volkswagen aus Niedersachsen 2000 neue Streifenwagen an die NRW-Polizei liefern - sehr zum Ärger der beiden Hersteller im eigenen Bundesland Opel und Ford.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)