7. Februar 2014

Panikmache: Institut kritisiert Medienberichte über steigende Krebszahlen

Da haben einige Journalisten wohl nicht gründlich gelesen:

Anfang der Woche waren Meldungen über die wachsende Krebsgefahr durch die Medien gegangen. Hintergrund war ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die warnt davor, dass die Zahl der Krebsfälle bis 2025 um 22 Millionen pro Jahr ansteigen könnte - allerdings hat das nicht nur mit dem Krebs selbst, sondern auch mit der höheren Lebenserwartung der Menschen zu tun. Und genau diesen Zusammenhang haben viele Meldungen ignoriert - sagt jetzt das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung.

Das Insitut meint: Die Chance Krebs zu bekommen und daran möglicherweise zu sterben, ist halt dort besonders groß, wo Menschen extrem alt werden. Das hätte dem Institut zufolge auch in allen Meldungen so gesagt werden müssen. Als Quittung für die Panikmache erklären die Wirtschaftsforscher die WHO-Prognose zur "Unstatistik des Monats".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)