7. Februar 2014
Forscher in Shanghai sind dabei, einen neuen Impfstoff gegen die gefährliche Vogelgrippe des Typs H7N9 zu entwickeln.
Die Wissenschaftler am Shanghaier Public Health Clinical Center haben dafür Lebendeiweiße des Grippestamms verwendet und gentechnisch verändert. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldet, dass der Impfstoff bereits erfolgreich an Mäusen getestet wurde. Die Versuchstiere haben demnach selbst 30 Tage nach einer Infektion keine Krankheitssymptome gezeigt. Der nächste Schritt sollen klinische Tests an Menschen sein.
Die Shanghaier Forscher sind überzeugt, dass ihre Methode, über Lebeneiweiß an einen Impfstoff zu gelangen, viel wirksamer ist als die bisherigen Versuche mit Totimpfstoffen.
Seit Anfang 2013 sind in China mehr als 300 Infektionen mit der Virusform H7N9 gemeldet worden, rund ein Viertel der Erkrankten ist daran gestorben. Wissenschaftler glauben, dass der mutierte Virus mittlerweile von Mensch zu Mensch übertragen werden kann - was ihn besonders gefährlich machen würde.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)