10. Februar 2014
Eine Milliarde Tonnen Fisch - so viel soll es im Meer geben.
Das hat man zumindest bis jetzt geglaubt. Ein australischer Meeresforscher sagt aber: Das ist viel zu wenig. Im Fachmagazin "Nature" schreibt er, dass es bis zu zehn Milliarden Tonnen Fisch sein sollen - also zehn Mal mehr Fische, als angenommen. Die meisten Fische sollen vor allem zwischen 200 und 1.000 Metern Wassertiefe leben. Das ist die Zone mit dem größten Fischreichtum überhaupt. Aber woher kommt die Fehleinschätzung? Der Forscher sagt: Der Fischreichtum wurde bisher über den Beifang in den Netzen von Fischtrawlern geschätzt. Das Problem dabei allerdings ist, dass die Fische lernen und irgendwann den Netzen ausweichen. Daher kommen die niedrigen Zahlen. Er und seine Kollegen nutzen aber Ultraschall, um die Biomasse im Meer zu bestimmen. Das ist genauer.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)