10. Februar 2014
Die Erderwärmung macht Pause - aber nur bis der Wind sich dreht.
Forscher der Universität von New South Wales in Australien haben untersucht, warum die weltweiten Durchschnittstemperaturen etwa seit der Jahrtausendwende auf hohem Niveau stagnieren - obwohl wir weiterhin klimaschädliche Gase in die Atmosphäre pusten. Sie kamen mithilfe von Computermodellen zu dem Schluss, dass ungewöhnlich starke Passatwinde über dem Pazifik dafür verantwortlich sind. Sie verstärken Strömungen, die kaltes Wasser an die Oberfläche bringen und warmes Wasser mit in die Tiefe nehmen. Dadurch kann der Ozean mehr Wärme aufnehmen. Darauf hat auch der jüngste Bericht des Weltklimarats hingewiesen. Die australischen Forscher warnen aber, dass die Passatwinde spätestens 2020 nachlassen werden und sich dann die Erderwärmung deutlich beschleunigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)