10. Februar 2014

Luchse: Naturschützer registrieren Expansion

Jahrhundertelang wurden sie gejagt - und schließlich gnadenlos ausgerottet.

Luchse - das sind wilde Großkatzen, die so groß werden können, wie ein Schäferhund. Naturschützer melden jetzt Erfolge bei der Wiederansiedelung der Tiere. Im Nationalpark Harz zum Beispiel wurden zwischen 2000 und 2006 24 Luchse ausgewildert. Anhand von Fußspuren, Videofallen und Peilsendern beobachten die Mitarbeiter die Tiere und stellen fest:

Die Luchse haben Nachwuchs bekommen und breiten sich aus. Weil die Tiere aber scheu und nachtaktiv sind, sind sie nur schwer zu zählen. Genaue Zahlen gibt es deswegen nicht. Sicher ist, dass mindestens ein Luchs nach Hessen weitergewandert ist.

Auch in Bayern leben zehn bis 15 Tiere in freier Wildbahn. Dort stagniert die Population aber seit Jahren, wahrscheinlich weil Luchse geschossen werden. Denn Luchse mögen Rehfleisch genauso gern wie Menschen. Jäger mögen das aber gar nicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)