10. Februar 2014

Lärmschutz: Umweltbundesamt fordert mehr Schutz im Alltag

Man will eigentlich nur ausschlafen - aber der Nachbar wirft schon am frühen Morgen den Laubbläser an.

Viele kennen das - und die Gegner von Laubbläsern bekommen jetzt prominente Unterstützung. Das Umweltbundesamt findet nämlich auch, dass es in Deutschland zu laut zugeht und rät bei der Gartenarbeit deshalb zu den gehörschonenden Varianten Harke und Rechen. Aber das ist eigentlich nur ein Nebenkriegsschauplatz.

Denn dem Umweltbundesamt ist es auch an anderer Stelle ernst mit dem Lärmschutz. Die Behörde rät, dass man sich zweimal überlegen soll, ob man einen Weg mit dem Auto fahren muss. Zwar sind Autos inzwischen leiser, aber sie sind erheblich mehr geworden. Und mehr als jeder zweite Deutsche fühlt sich durch Lärm belästigt. Am meisten durch den Straßenverkehr. Lärmbelästigung ist nicht zu unterschätzen, sagt die Behörde. Lärm lässt den Blutdruck steigen und der Körper schüttet mehr Stresshormone aus. Auf Dauer kann das sogar zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)