10. Februar 2014
Eine ganze Stadt wird aus der Luft überwacht.
Das machen bis jetzt Drohnen in Krisen- und Kriegsgebieten. Ein Unternehmen in den USA will damit im Alltag Geld verdienen und das Material der Polizei anbieten.
Die "Washington Post" schreibt, dass die Firma aus Dayton in Ohio ein Überwachungssystem namens "Hawkeye II" entwickelt hat. Dabei hat die Firma ein dutzend handelsüblicher Kameras auf eine Cessna geschraubt und lässt diese in großer Höhe über einer Stadt kreisen. Die Kameras liefern eine Auflösung von 192 Megapixeln - das reicht zwar nicht, um Nummernschilder oder Gesichter zu erkennen, aber man kann unbemerkt einzelne Personen verfolgen.
Datenschutzbedenken scheint es kaum zu geben - das Unternehmen versucht seinen Service gerade in US-Städten an den Mann zu bekommen. Die einzige Beschränkung für die Überwacher scheint zur Zeit das Geld zu sein: Momentan kostet eine Überwachungsstunde mit "Hawkeye II" zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Vielen Kommunen ist das aber noch zu teuer.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)